Wilhelm-Busch-Schule
Städtische Gemeinschaftsgrundschule Ratingen-Hösel
Bismarckstr. 16 • 40883 Ratingen
Telefon (0 21 02) 5 50 44 92 • schule@wilhelm-busch-schule.ratingen.de
zur Startseite mit Lehrer Lämpel

Aktuelles

Erfolgreiches Kooperationsprojekt mit dem OSLM

17.03.2014

Ein erfolgreiches Kooperationsprojekt der Wilhelm-Busch-Schule sowie des Oberschlesischen Landesmuseum war bis zum 16.03.2014 im Museum zu bewundern. Alle Kinder der Wilhelm-Busch-Schule wirkten dabei als Künstler mit und gestalteten kreative und schöne Kunstwerke zu vier „neuen Streichen von Max und Moritz im Museum.“


Gedicht Max und Moritz im Museum: Eine Bubengeschichte in vier Streichen

Vorwort:
Von Max und Moritz wisst ihr bestimmt,
dass das zwei kleine Übeltäter sind.
Sie sind sehr ungezogen, keine Frage,
lassen sich von niemandem ‘was sagen.
Sie spielen so viele schlimme Streiche,
sie alle zu beschreiben, mein Papier wird nicht reichen.
Wenn ich sie vergleiche,
am frechsten waren die Museumsstreiche.

Erster Streich
Heiteres Treiben und Gedränge,
ins Oberschlesische Landesmuseum strömt die Menge.
Max‘ und Moritz‘ Neugier ist geweckt,
schnell haben sie ein paar Streiche ausgeheckt.

Eine Eintrittskarte wollen sie nicht kaufen,
rutschen heimlich die Treppe ‘runter und landen im Kohlehaufen.
Mit einem Stück Kohle in der Hand,
beschmieren sie auf dem Weg nach oben die weiße Wand.

„Moritz, siehst du das Bild von dem Mann mit Bart,
sieht er nicht aus wie ein super gefährlicher Pirat?“
Mit flinken Strichen und im Handumdrehen,
sind auf allen Gemälden Augenklappen, Piratenhüte und Schnurbärte zu sehen.

Zufrieden und heiter,
laufen die zwei weiter.

Dieses war der erste Streich,
und der zweite folgt sogleich.

Zweiter Streich
Max ruft: „Komm, Moritz, lass uns weiter gehen!“
Sein Freund bleibt bei einem Flugzeugmodel stehen.
„Warum hängt es hier an der Schnur so still?
Ich bin mir sicher, dass es fliegen will!“

Sie geben einen kräftigen Stoß die Schnur zerreißt,
das Flugzeug fliegt los in einem eleganten Kreis.
Plötzlich sehen sie es im Sturzflug fallen
mit Wucht in eine Vitrine knallen.

Seit Jahren und das ist kein Witz,
steht dort die Figur vom „Alten Fritz“.
Durch den Aufprall fällt diese um,
seit dem steht der König ohne Kopf herum.
Diese Zerstörung der kostbaren Sachen
bringt die zwei Lausbuben nur zum Lachen.

Sie lassen alles stehen und liegen,
gehen weiter, um nicht aufzufliegen.

Dieses war der zweite Streich,
und der dritte folgt sogleich.

Dritter Streich
Was ist ihnen jetzt eingefallen?
Durch das Museum hört man ihr Gelächter schallen.
Der Anblick raubt mir noch heute den Schlaf-
die zwei reiten ein ausgestopftes Schaf.
Wie kann man sich nur so benehmen!
Ein Schild „Bitte nicht berühren!“ steht direkt daneben.

Nach ein paar Minuten, was für ein Graus,
dem armen Tier fallen die Kopfhaare aus.
„Ups! die Glatze müssen wir schnellst verstecken!
Wir brauchen ‘was Größeres, um sie abzudecken!“

Herr Müller betrachtet ein Piratenbild von ganz nah,
im nächsten Augenblick trägt das Schaf sein schönes Haar.
Wie schrecklich! Während er interessiert schaut,
hat man ihm vom Kopf die Perücke geklaut.

Dieses war der dritte Streich,
doch der letzte folgt sogleich.


Vierter Streich
Die Besucher bleiben jetzt verärgert stehen,
die zwei merken, es ist höchste Zeit zu gehen.
An der Garderobe versuchen sie alles zu packen,
was wollen die nur mit all den Mänteln, all den Jacken?
Sie hecken folgenden Blödsinn aus
und hängen die Klamotten an die Seilscheibe hinterm Haus.
Diese dreht sich zur Eröffnungsfeier immer,
und das macht die Sache nur noch schlimmer.

Man sieht die Menschen aus dem Museum strömen,
sie hören ein lautes Schreien und ein lautes Stöhnen…
Jetzt können sie endlich die Übeltäter schnappen,
der letzte Streich der Jungs scheint nicht wirklich zu klappen!
Der Max und der Moritz in der Tat,
hängen zwischen den Jacken am Riesenrad.

Nach einer Weile werden sie befreit
ihre Gesichter sind kreidebleich.
Sie schleppen sich müde und beschämt nach Hause
und schwören: „Mit den Streichen machen wir jetzt Pause!“

Eins liebe Kinder kann ich euch verraten:
Im Museum gab es keine Streiche mehr, die Max und Moritz taten.

© OSLM 2013

Im ersten und zweiten Schuljahr arbeiteten die Kinder bildnerisch und gestalteten Bilder und Comics. Im dritten und vierten Schuljahr wurde plastisch in Gruppen gearbeitet.


Zur Fotostrecke

Es folgte das Abholen der Werke in der Wilhelm-Busch-Schule und das Gestalten der Ausstellung im Oberschlesischem Landesmuseum. Beim Aufbau haben einige Kinder unserer Schule tatkräftig mitgeholfen.


Zur Fotostrecke

Am 09.02.2014 wurde die Ausstellung dann endlich feierlich eröffnet.

Heiteres Treiben und Gedränge, ins Oberschlesische Landesmuseum strömt die Menge…

So beginnt nicht nur das Gedicht mit den neuen Streichen von Max und Moritz im Museum. Heiteres Treiben und Gedränge bestimmten auch die gestrige Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Max und Moritz. Neue Streiche im Museum". So freute sich das OSLM-Team über ein volles Haus, glückliche Gewinner, und begeisterte Besucher. Die feierliche Eröffnung der Ausstellung war ein voller Erfolg. Viele Familien kamen ins Museum, um zuerst an der Preisverleihung für die Sieger des Wettbewerbs teil zu nehmen und anschließend die Werke der SchülerInnen der Wilhelm-Busch-Grundschule Ratingen im Museum zu bestaunen. Insgesamt haben sich 303 Kinder beteiligt. Das Ergebnis ist beeindruckend. Jede Arbeit ist einzigartig. Die Ausstellung zeigt deshalb alle Beiträge.
Elisabeth Müller-Witt, Landtagsabgeordnete Ratingen und Schirmherrin des Projekts, Harald Birkenkamp, Bürgermeister der Stadt Ratingen, und Wilhelm Schmitz, Schulleiter der Wilhelm-Busch-Schule in Ratingen (Hösel), begrüßten die kleinen Künstler und die über 240 Gäste. Sie gratulierten Eliška Hegenscheidt-Nozdrovická und Dr. Susanne Peters-Schildgen zum gelungenen Wettbewerb mit Ausstellung.
"Liebe Kinder, ihr seid heute die Hauptpersonen, denn ihr habt für diese Ausstellung die vielen schönen Bilder gemalt und Objekte gebastelt. Ich bin sehr beeindruckt und gratuliere euch zu dieser besonderen Ausstellung." So viel Lob gab es von Bürgermeister Harald Birkenkamp für die kreativen Kunstwerke. Da fühlten sich die Kinder besonders geehrt. Warum es überhaupt wichtig sei, ein Museum zu besuchen, fragte der Bürgermeister die Kinder. Man könne auch in der Schule gut lernen. "Das Lernen an einem außerschulischen Lernort, wie einem Museum, macht besonders viel Spaß. Es ist etwas Neues, es wirkt anregend, motivierend und ist kreativ", beantwortete Birkenkamp seine Frage gleich selbst, betonte die Vorbildfunktion des OSLM auf dem Gebiet der Pädagogik und versprach von Seiten der Stadt Unterstützung bei künftigen Vorhaben dieser Art.
Schulleiter Wilhelm Schmitz erzählte den SchülerInnen von seinen eigenen Kinderstreichen und appellierte an alle Besucher, sich etwas von Max und Moritz zu bewahren. Das mache das Leben leichter. Diese Botschaft kam bei allen gut an.
Wilhelm Busch, der Ur-Ur-Großneffe des berühmten Zeichners und Dichters trug die Streiche von Max und Moritz musikalisch vor. Da erinnerte sich so mancher an die Kinderlektüre und den eigenen Schabernack der Kinderzeit. Die Schulkinder sangen die lustigen Reime sogleich mit.

© OSLM 2013


Zur Fotostrecke


Weitere Berichte

2018

2017

2016

2015

2014

06.12.2014Nikolausturnier
12.11.2014Laternenausstellung
29.10.2014Warnwesten zum Schulanfang
30.09.2014Gute Seele verlässt die Wilhelm-Busch-Schule - Iris Pakendorf wird nach über 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedet
05.07.2014Abschlussfeier 4. Schuljahr
27.05.2014Fußball-Grundschulmeisterschaften 2014
24.03.2014Die Löwen sind los SG Ratingen zu Besuch an der WBS
21.03.2014Hüttenfest in der Wilhelm-Busch-Schule
20.03.2014Dem Energieverbrauch auf der Spur - Verbraucherzentrale bildet Schüler zu Energiedetektiven aus
17.03.2014Erfolgreiches Kooperationsprojekt mit dem OSLM
08.03.2014Schwimmwettkampf 2014
10.02.2014Besuch der Moschee - 4. Schuljahr

2013

2012

2011

2010